Soundjourneys, Gong Meditationen, Klangbehandlung mit der Körpertambura

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Klänge, Töne, Musik, Sound sind eine Art von vorsprachlicher, nonverbaler Kommunikation mit anderen und mit uns selbst. Klänge ermöglichen innere Erfahrungen, die mit Worten oft nur schwer zu beschreiben sind. Zudem haben sie medizinisch und neurologisch nachweisbare Wirkungen auf Körper und Geist.

 

Zu meinen wichtigsten Instrumenten zählen:  großer Gong (105cm),  Körpertambura (ein für den therapeutischen Einsatz spezialisiertes Monochord), Klangschalen, Schamanentrommel, grosse Adlerfedern, die Koshi, und eine Ocean-Drum. Ausserdem gibt es da noch die Sansula, Okinara, Zimbel und diverse Rasseln.

 

In meiner Arbeit setze ich obertonreiche Instrumente oft spontan ein, um Prozesse anzustossen und deren Intergration zu unterstützen. Diese Känge können, vor allem in Verbindung mit einer vertrauensvollen, tragenden therapeutischen Beziehung unter anderem folgendes fördern:

 

Physiologisch nachweisbare Wirkungen (*):

  •  Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz, Senkung des Atemminutenvolumens, Beruhigung der Atemfrequenz, Harmonisierung von Herzschlag und Atemrhythmus, Reduzierung der Sekretion von Stresshormonen, Zunahme von Delta- und Theta-Wellen, Verminderung des Muskeltonus, Angehobene Schmerzschwelle

 

Subjektive Erfahrungen: 

  • Regeneration: die Erfahrung völliger Entspannung bis in jede Körperzelle, verbesserte Regeneration und des Loslassens nicht nur von Gedanken.
  • Vitalisierung: jede Körperzelle wird in Schwingung versetzt, das Energieniveau, auch in eher “unbelebten“ Regionen erhöht. Verhärtungen können sich auflösen. Das Gefühl von Wachheit, Klarheit, Lebendigkeit und Fokus ist danach meist erhöht bei gleichzeitig angenehmer innerer Ruhe.
  • Erfahrung von Schmerzfreiheit bei chronischen Schmerzpatienten, bzw. positive Körpererfahrung trotz chronischer Schmerzen.
  • Schlaf: Einige Klienten berichten von besserem Schlaf und intensiveren Träumen (schon nach der ersten Erfahrung)
  • innere Entwicklung: psychische Prozesse anstossen, tieferen Kontakt mit sich selbst erleichtern, Abbau von Ängsten, Zugang zu unbewusstem Material und "altered states", mit der Chance, Unverarbeitetes zu einen Abschluss zu bringen, Einheitserfahrungen.     

 

Da diese Art von Klangreisen/Klangmeditationen erwiesener Maßen ganzheitlich gesundheitsfördernd sind, werden Klangerlebnisse inzwischen zunehmend angeboten

 

  • In Krankenhäusern - zum Beispiel in Palliativ-Stationen zur Schmerzbehandlung
  • In Firmen wird für Mitarbeiter zB. der Gong eingesetzt zur Stressreduktion, zur Förderung von Leistungsfähigkeit und Kreativität 
  • Zur Selbsterfahrung - zur Entspannung, aber auch als erkenntnis-förderndes Medium, beispielsweise durch Zugang zum Unbewussten
  • Die Körpertambura auch für die Erfahrung von Geborgenheit und zur Entwicklungsförderung des Gehirns von Frühchen

 

(*) Dr Otto-Heinrich Silber et.al, "Klangtherapie", Seite 82

Die folgenden Diagramme zeigen den Effekt eines großen Gongs auf die Gehirnwellen.  Das erste EEG zeigt den Ausgangszustand, das zweite die Messung nach dem Klang des Gongs.

Vorher

Nachher


Quelle : Alexandre Tannous, weitere Beispiele auf seiner Website 

Klangbehandlungen und Klangreisen ganz individuell

Sie haben den Vorteil der individuell, fein abgestimmten Begleitung.

Dies ist besonders in akuten Krisen, bei chronischen Ängsten, Depressionen, bei bestehenden chronischen oder akuten Traumahintergründen, oder allgemein bei psychischen Krankheiten von großer Wichtigkeit.

 

Aber auch sonst ermöglicht das 1:1 Setting oft eine besonders grosse Wirkung, da ich mich sehr fein im Spiel und im Gespräch auf den Klienten einstimmen kann. Die Auswahl der Instrumente, die Intensität, Dauer und besondere Absprachen, die jeweils von Bedeutung sind, unterstützen den Klienten gezielt.

Ich folge mehr seiner Energie und seinem Prozess, als er meinem Spiel. In diesem Sinne ist auch das "Spielen" für mich eine auf die Resonanz des Klienten fokussierte Meditation.

 

Einzelsitzungen sind jederzeit nach Vereinbarung möglich.

Stimmen

Rotraut war vor über 15 Jahren meine erste Tangolehrerin, nun habe ich sie wieder getroffen in einem ganz anderen Rahmen: Sie hat mich gefragt, ob ich zu einer "Soundjourney" kommen mag. Ich von mir aus wäre da gar nicht auf die Idee gekommen, aber ich schätze Rotraut sehr und dachte: da lass ich mich mal drauf ein. Glücklicherweise! Bei dieser „Soundjourney“ hat sie uns mit Klängen und Geräuschen verschiedener Instrumente (oder soll ich besser sagen: Geräusch-Machern… Klangschalen, einer Trommel, echten Adlerfedern und andere Instrumente, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe) sanft auf einer inneren Reise begleitet. Im Mittelpunkt bei einer solchen "Soundjourney" steht ihr großer Gong. Rotraut spielte ihn so, dass es mich unglaublich entspannt hat. Eigentlich kann ich bei Geräuschen nicht einschlafen. Aber bei Rotrauts Gong wäre ich es fast. Ich weiß nicht, wie und warum, aber es war eine sehr überraschende und schöne Erfahrung.

Überhaupt ist ihre Anleitung, Begleitung und auch ihre Räumlichkeiten so, dass ich mich sehr wohl und sicher gefühlt habe.

Meine Tangolehrerin hat sich weiter entwickelt ….zu einem TangoCoach und zu einer Klangkünstlerin - mit großer Präsenz und Achtsamkeit. Ich habe große Lust, mich nochmal auf eine solche „Klangreise“ zu gegeben." Myriam aus Wiesbaden

 



Klangreise individuell

 

Bei Rotraut habe ich eine intensive, beglückende Klangreise erlebt. Sie hat mich zunächst kurz über den Ablauf und den Einsatz verschiedenster Instrumente informiert. In dem Raum habe ich mich gleich wohlgefühlt: die Liege mit den Decken, der große Gong, die kleineren und größeren Instrumente, die Farben und Materialen haben in mir Ruhe und gleichzeitig Aufmerksamkeit ausgelöst. Da ich Rotraut und ihre sorgfältige, einfühlsame Arbeit schon länger vom Tango Coaching kenne, habe ich von Beginn an vertrauensvoll die Augen geschlossen, um mich ganz auf meine Empfindungen und inneren Antworten auf die Klänge konzentrieren zu können.

Die ersten Klänge und Vibrationen von einer grossen Schamanentrommel habe ich im Stehen, ganz nah hinter dem Rücken gespürt. Ich erinnere mich an das Gefühl großer Überraschung, wie ich diese Klänge zunächst in und um meine Wirbelsäule gefühlt habe und sie dann immer mehr im ganzen Körper direkten Widerhall hatten. Es entstanden Bilder von Verwurzeltsein, Schutz von mehreren Figuren im Rücken, ja sogar Flügel zu haben. Diese Erfahrung der direkten körperlichen Antwort auf die Klänge und die auftauchenden Bilder oder Empfindungen als Begleitung waren sehr eindringlich für mich. Auf der Liege habe ich dann ganz andere Töne gehört, zarte, fremde, hohe. Jetzt kamen auch ganz andere Antworten: Erinnerungen als Kind, ein inniges Gefühl von Heiterkeit breitete sich in mir aus, das sehr wohltuend war. Die Klangschalentöne haben mich mit meinem Herzschlag verbunden und ein tiefes Gefühl von Ruhe stellte sich ein. Der Gong, der zunächst kaum hörbar, dann immer kräftiger, ja mächtiger wurde, hat mich dann zu Erinnerungen und Bildern getragen, die sehr tief und intensiv für mich sind. Gegen Ende hatte ich das Gefühl von übergreifender Verbundenheit, die die Klänge des Gongs mir eröffnet haben. In diesem ganzen Prozess hat mich der Klang von Rotrauts Stimme leise begleitet und  mir ermöglicht, während meiner Reise auch in der Verbundenheit mit ihr im Raum zu bleiben. Das Ende der Klangreise war so gestaltet, dass ich gut loslassen und meine Augen öffnen konnte, mich wohl, gestärkt, weit und verbunden gefühlt habe.

Im Rückblick denke ich, dass Rotraut den Ablauf der Klangreise und den Einsatz der Instrumente so gewählt hat, dass es sehr gut zu mir gepasst hat und mir dadurch Raum für Öffnung und Weitung meines inneren Erlebens gegeben hat. Meinen herzlichsten Dank an Dich, liebe Rotraut!

M.B.

 

Soundjourney Gruppensetting